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Kleidertausch-Party: Aus alt mach neu!


14.02.2022

Tauschen statt kaufen ist hier das Motto: Du hast noch Kleidung in deinem Kleiderschrank, die du nicht mehr anziehst, die aber noch in einem guten Zustand und viel zu schade zum Wegwerfen ist? Sortiere doch mal deinen Kleiderschrank aus und schau, ob deinen Nachbar:innen etwas davon gefällt. Vielleicht verbirgt sich auch in den Kleiderschränken deiner Nachbar:innen ein Schatz, für den du Verwendung finden kannst. Diese Aktion ist eine super Sache, um nachhaltig an tolle Kleidung zu kommen, Ressourcen zu schonen und schädliche Klimagase zu vermeiden. Dies ist auch ein zentrales Ziel der Zero-Waste Initiative “Re-Use Berlin” der Berliner Senatsumweltverwaltung . Obendrein kannst du ungenutzte Dinge loswerden und beim Stöbern ins nachbarschaftliche Plaudern kommen. 

 

Finde einen passenden Ort

Im Prinzip kann die Kleidertausch-Party an jedem beliebigen Ort stattfinden. Hauptsache, es gibt genug Platz für die Klamotten und ein gemütliches Beisammensein. Wenn es die Situation zulässt, kannst du deine Nachbar:innen in dein Wohnzimmer einladen. Andernfalls überleg doch, ob die Kleidertausch-Party draußen an der frischen Luft mit mehr Abstand stattfinden kann. Bau ein paar Kleiderständer, Tische oder Bänke auf und schon seid ihr startklar. Vielleicht hast du im Garten auch Wäscheleinen, an die ihr die aussortierte Kleidung hängen könnt. Ein Spiegel und eine Umkleidemöglichkeit können beim Kleidertausch auch hilfreich sein, sollte jemand etwas anprobieren wollen. 

 

Lade deine Nachbar:innen ein 

Am besten planst du etwas Vorlaufzeit ein, damit alle genügend Zeit haben, ihre  Kleiderschränke nach ungetragener Kleidung zu durchforsten. Möglichkeiten, deine Nachbar:innen einzuladen, gibt es viele: Lade sie persönlich an der Haustür ein, wirf eine Einladung in ihren Briefkasten, mach einen Aushang im Haus oder ruf in den sozialen Netzwerken zur Kleidertausch-Party am Tag der Nachbarn auf. Auf unserer Webseite und im kostenlosen Mitmach-Set findest du Postkarten sowie Plakate, die dir helfen, deine Nachbar:innen auf deine Nachbarschaftsaktion aufmerksam zu machen. 

 

Bring die Party in Schwung 

Eine gute Party braucht nicht viel: etwas stimmungsvolle Musik, ein bisschen Deko und ein paar Snacks und schon wird der Tag sicher ein Erfolg! Vielleicht haben auch deine Nachbar:innen Lust, neben gebrauchter Kleidung auch ein bisschen Finger-Food oder eine selbstgebackene Leckerei mitzubringen. Im Mitmach-Set findest du außerdem ein paar Luftballons und eine Wimpelkette, mit denen du den Veranstaltungsort dekorieren kannst. 

 

Nach der erfolgreichen Party 

Sollte es noch Klamotten geben, die keine neuen Besitzer:innen gefunden haben, könnt ihr diese ganz einfach an eine wohltätige Organisation in eurer Nähe spenden. Deine Nachbar:innen und du hattet einen schönen Tag? Dann bleibt auch nach der Party in Kontakt, vielleicht könnt ihr die Aktion wiederholen.

 

Bleib vorsichtig

Vergiss vor lauter Spaß und Tatendrang bitte nicht, dass aufgrund der andauernden Pandemie besondere Sicherheitsmaßnahmen zu beachten sind. Informiere dich vor deiner Aktion über die aktuellen Hygienevorschriften in deiner Region und plane deine Aktion unter Berücksichtigung der Lage. Bitte beachte auch die aktuellen Empfehlungen des Robert Koch Instituts und des Bundesgesundheitsministeriums. So steht einem sicheren Tag der Nachbarn 2022 nichts im Wege!

 


Hier kannst du das kostenlose Mitmach-Set zum Tag der Nachbarn am 20. Mai nach Hause bestellen (Versand ab Mitte März bis 15. Mai).

Haben wir dich inspiriert? Lass uns gern Fotos, Videos oder Geschichten deiner Aktion zukommen oder teile sie in den Sozialen Netzwerken unter #tagdernachbarn. Wenn du nichts verpassen willst, folge uns bei Instagram, Facebook und Twitter.

 

Wusstest du schon…?

20 Prozent aller gekauften Kleidungsstücke tragen wir nahezu nie. Zudem sortieren 40 Prozent der Befragten ihre Kleidung regelmäßig aus. Nicht etwa, weil diese schadhaft sind,  sondern weil sie nicht mehr der aktuellen Mode oder dem eigenen Stil entsprechen. Allein mit einer um neun Monate verlängerten Lebensdauer von Kleidungsstücken, reduzieren wir schädliche Klimagasemissionen und Abfallaufkommen um 30 Prozent. 

Quelle: Berliner Senatsumweltverwaltung