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Aufräum-Aktion


Dir gehen schon lange die Pappkartons, leeren Flaschen und Plastiktüten in deinem Viertel auf die Nerven? Dann wird es Zeit für eine gemeinsame Aufräum-Aktion! Ein Fest der ganz besonderen Art, denn so setzt ihr ein starkes Zeichen für eine saubere und lebenswerte Nachbarschaft. Wir zeigen dir, wie du deine Nachbarinnen und Nachbarn motivierst!

Finde einen Ort

Wahrscheinlich fällt dir direkt ein Ort in deiner Nachbarschaft ein, der eine Aufräumaktion dringend nötig hat. Das kann ein Park sein, ein Grünstreifen, ein Platz oder auch eine vermüllte Straßenecke im Viertel. Vielleicht ist das Gebiet, das du zum Aufräumen ausgewählt hast, recht groß. Dann teile das Gebiet in mehrere Abschnitte ein. Oder es handelt sich um einen kleinen Platz – umso besser, dann habt ihr nach der Aktion noch viel Zeit, euch über andere Themen auszutauschen oder sogar neue Aktionen zu planen.

Tipp: Verbinde die Aufräumaktion mit einem Fest für alle Helferinnen und Helfer! Ein paar Stühle, Tische oder eine Picknickdecke sind schon genug – ihr habt es euch verdient!

Lade deine Nachbar*innen ein

Du musst nicht an jeder Tür klingeln und alle Nachbarinnen und Nachbarn persönlich einladen. Du kannst klein anfangen: In der Mitmach-Box findest du Handzettel und Poster zum Tag der Nachbarn. Du hast noch keine Box? Hier bestellen. Auf sie schreibst du den Ort und die Uhrzeit der Aufräumaktion. Am besten gibst du auch an, wie dich deine Mitmenschen kontaktieren können. Die Flyer kannst du in die Briefkästen deiner Nachbar*innen werfen, unter der Tür durchschieben oder ihnen im persönlichen Gespräch geben. Die Poster hängst du an der Außentür, dem Hausflur oder direkt am Ort auf, wo du die Aufräumaktion machen willst.

Vorbereitungen

Für eure Aufräumaktion braucht ihr in erster Linie Tatendrang und ein bisschen Muskelkraft. Wichtig ist, dass ihr vorher ein paar große Müllbeutel für die Aktion besorgt. Hilfreich sind auch Handschuhe und Greifarme zum Aufheben des Mülls. Du musst die Materialien aber nicht alle selbst besorgen. Es lohnt sich, einmal in deiner Nachbarschaft herumzufragen, wer etwas mitbringen kann.

Dann ist noch die Frage, wie ihr die vollen Müllbeutel nach der Aktion entsorgt. Wenn ihr eine kleine Müllsammelaktion vorhabt, eignet sich für den Transport zum nächstgelegenen Recyclinghof zum Beispiel ein Lastenfahrrad. Plant ihr eine größere Müllsammelaktion, so solltet ihr euch die Einwilligung der Kommune einholen und die städtische Abfallwirtschaft kontaktieren, um den Müllabtransport zu klären. Oft stellt die städtische Abfallwirtschaft bei solchen Aktionen Material wie Greifzangen, Warnwesten und Handschuhe.

Am Tag der Nachbarn zur Tat schreiten!

Jetzt heißt es Ärmel hochkrempeln und eure Plätze und Parks von Müll befreien. Damit tut ihr etwas Gutes für euer Viertel und habt auch eine Menge Spaß an einer gemeinsamen nachbarschaftlichen Aktion.

Eine Gruppe engagierter Nachbarinnen und Nachbarn hat es im letzten Frühling in Düsseldorf vorgemacht und am “Dreck-Weg-Tag” den berühmten Paradiesstrand, die Fußgängerbrücke und die Wiese am Rhein gemeinsam gesäubert:

„Soziales Miteinander finden wir wichtig. Wir üben uns unser Leben lang in Ignoranz – das zeigt sich auch an unseren vermüllten Ecken. Dagegen wollten wir ein Zeichen setzen. Es geht ja nicht nur um den Müll selbst, sondern in letzter Konsequenz um mehr Verantwortungsbewusstsein und gemeinschaftliches Miteinander.“

Mitorganisatorin und Nachbarin Andrea

Vergesst nicht, eure Aktion unter dem Hashtag #tagdernachbarn mit uns zu teilen.

Nützliche Links:

Starte mit unserem Mitmach-Set eine Aufräumaktion in deiner eigenen Nachbarschaft: magazin.nebenan.de/aufraeumen

Auch interessant:

Der Dreck-Weg-Tag in Düsseldorf: www.dreck-weg-tag.de

Ein Erlebnisbericht vom Dreck-Weg-Tag in Düsseldorf: https://magazin.nebenan.de/artikel/gemeinsam-stark-fur-eine-saubere-umgebung-der-dreck-weg-tag-in-dusseldorf?q=saubere%20umgebung

Bild: Berliner Stadtreinigung


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