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Baumbeet bepflanzen


Bepflanze mit deinen Nachbar*innen am Tag der Nachbarn die Flächen rund um die Bäume am Straßenrand.

Baumbeete sind der Hingucker in der Nachbarschaft. Sie verschönern nicht nur das Viertel, sondern tragen auch zur Erhaltung der Artenvielfalt, zur Verbesserung des Stadtklimas und der Vitalität von Straßenbäumen bei! In unserem Mitmach-Set für das Baumbeet bepflanzen findest du eine Anleitung, Checkliste, Einladungszettel für die Nachbar*innen und Hinweisschilder, sodass ihr am Tag der Nachbarn ganz einfach loslegen könnt.
 

Die Schritt für Schritt Anleitung

1. Finde einen Ort

Suche dir ein graues Fleckchen Erde in deinem Viertel aus, das durch ein paar bunte Pflänzchen deutlich verschönert werden könnte. Besonders gut eignet sich die Fläche um einen Baumstamm oder ein Baumstumpf (auch "Baumscheibe" genannt). Bitte beachte, dass Baumscheiben mit Jungbäumen nicht bepflanzt werden dürfen (zu erkennen an der dreieckigen Stütze um den Baum), da hier die Wurzeln beschädigt werden können.
 

2. Finde Mitstreiter*innen

Gestalte einen Flyer oder einen Aushang, den du bei den Nachbarn in den Briefkasten werfen, im Hausflur oder beim Bäcker um die Ecke aufhängen kannst. Gibt es in deinem Viertel Nachbarschaftshäuser, soziale Einrichtungen oder Vereine, die mitmachen würden? Frage bei Schulen, Kindergärten, kirchlichen Einrichtungen und lokalen Betrieben an, ob sie die Aktion mit Material oder Helfern unterstützen können. Passende Vorlagen findest du in der Mitmach-Box zum Tag der Nachbarn sowie in unserem Mitmach-Set zum Baumbeet bepflanzen.
 

3. Plant eure Aktion

Einigt euch auf ein geeignetes Baumbeet. Legt Datum, Zeit und Treffpunkt für eure Aktion fest. Recherchiert die Bestimmungen für Baumbeetbepflanzungen auf der Webseite eures Bezirks oder eurer Gemeinde. Meist ist das Grünflächenamt zuständig gegebenenfalls müsst ihr euch eine Genehmigung einholen. Recherchiert geeignete Pflanzen, Werkzeuge sowie ggf. Möglichkeiten für eine Umzäunung.
 

4. Ladet eure Nachbar*innen ein

Nutzt die Vorlagen für die Einladungszettel aus der Mitmach-Box, um eure Nachbar*innen zu der Aktion einzuladen. Oder sprecht eure Nachbar*innen auf der Straße, im Hausflur, Supermarkt oder beim Bäcker an. Ihr werdet sehen: Die meisten sind gerne dabei, wenn das Viertel verschönert wird.
 

5. Rüstet euch aus

Besorgt Erde, geeignete Pflanzen, ggf. Material für die Umzäunung sowie Werkzeug (Schaufeln, Spaten, Harken, Akkuschrauber, ggf. Holzsäge, Handschuhe). Eine detaillierte Checkliste findet ihr im Mitmach-Set zum Baumbeet bepflanzen. Hierfür könnt ihr Kiez- Einrichtungen wie Nachbarschaftshäuser und Begegnungszentren oder das Quartiersmanagement um Hilfe bitten. Auch finanzielle Unterstützung für das Beet könnt ihr bei eurem Bezirksamt oder Quartiersmanagement erfragen.
 

6. Bepflanzt euer Baumbeet

Für eure Bepflanzungs-Aktion braucht ihr in erster Linie Tatendrang und ein bisschen Muskelkraft.

Beginnt mit der Säuberung des Baumbeets, um anschließend den Boden mit einer Harke vorsichtig aufzulockern. Anschließend könnt ihr mit einer Schaufel Mulden graben, um die Pflanzen einzusetzen. Bitte achtet darauf, nur bis ca. 10 cm tief zu graben, sodass keine Baumwurzeln verletzt werden.Füllt die Mulden bis oben hin mit Wasser und deckt sie dann mit Erde ab. Habt ihr euch für eine Umzäunung entschieden, könnt ihr diese nun aufstellen.

Um zu vermeiden, dass Nachbar*innen das neu bepflanzte Baumbeet betreten, ihr Fahrrad an der Eingrenzung abschließen, ihren Sperrmüll dort abstellen oder ihren Hund ihr Geschäft dort verrichten lassen, helfen die Hinweis-Schilder aus dem Mitmach-Set. Die Schilder könnt ihr z.B. an der Umzäunung oder an kleinen Holzpfeilern anbringen.
 

7. Pflegt euer Baumbeet

Bleibt am Ball! Pflegt man das Baumbeet nicht regelmäßig, gehen die Pflanzen ein und es macht sich Unkraut und Müll breit. Statt Torf gibt es viele biologische Dünger, wie zum Beispiel Komposterde, mit denen ihr das Wachstum der Pflanzen stärken könnt. Auf der Seite Bund.net findet ihr Tipps für umweltfreundliches Gärtnern und Düngen. Am besten erstellt ihr einen Plan, wer sich wann und in welchen Abständen um Aufgaben wie Gießen, Unkraut Jäten und Sauberhalten kümmert.

Und bezieht doch auch hier direkt eure Nachbarschaft mit ein! So lernt ihr euch noch besser kennen, während ihr eure Straße bunt und lebendig gestaltet.


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