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Bring your Klappstuhl


Mit „Bring your Klappstuhl” könnt ihr euch ohne großen Aufwand treffen und das Beste daran – für Unterhaltung sorgt ihr selbst! Ob Gedichte vortragen, ein Lied performen oder einfach nur zuhören. Auch in deiner Nachbarschaft schlummert ganz viel künstlerisches Potenzial. Jetzt braucht ihr nur noch ein paar Klappstühle und es geht los!

1. Finde einen Ort

Der Ort oder Platz sollte für alle leicht zugänglich und möglichst barrierearm sein. Er sollte nicht an einer stark befahrenen Straße liegen, damit alles gut zu hören ist. Der Platz muss groß genug sein und einen ebenen Boden haben, damit alle Klappstühle hinpassen und nicht kippeln. Finde im Vorfeld ein paar Nachbar*innen, die bereit sind, dich vor dem Fest bei der Organisation etwas zu unterstützen, während des Fests den Platz im Blick haben und im Anschluss beim Aufräumen helfen.

Tipp: Wenn ihr darauf achtet, dass der Platz sauber bleibt und es nicht zu laut wird, sind auch die Anwohner*innen froh, dass eine so tolle nachbarschaftliche Veranstaltung in ihrer Nähe stattfindet.

2. Lade deine Nachbar*innen ein

Auf die Einladung schreibst du die wichtigsten Informationen zum Fest: Den Titel der Veranstaltung, den Termin (Datum und Uhrzeit), den Ort mit genauer Adresse und den Namen der Person, die das Fest veranstaltet. Weise auch darauf hin, dass jede/r zum Fest einen eigenen (Klapp-) Stuhl oder eine andere Sitzgelegenheit mitbringen soll.

Handzettel oder Flyer kannst du gut im Stadtteil auslegen - z.B. in einer Bäckerei oder im Blumenladen. Auch Aufkleber sind super, um Nachbar*innen einzuladen. Die kannst du günstig drucken lassen. Aber sie dürfen nur an Stellen angebracht werden, wo sie nicht stören! Eine Veranstaltung kannst du auch in sozialen Medien erstellen, um noch mehr Nachbar*innen im Viertel zu erreichen. Du willst deine Einladung selbst gestalten? Individualisiere unsere Poster und Flyer zum Tag der Nachbarn für deine Veranstaltung und drucke sie aus. Mehr Tipps, wie du deine Nachbar*innen einladen kannst, gibt es hier.

3. Presse informieren

Journalist*innen freuen sich über kreative Veranstaltungen mit schönen Geschichten. Es kann daher gut sein, dass auch die lokale Presse an dem Veranstaltungs-Format „Bring your Klappstuhl” interessiert ist. Nimm Kontakt zu Zeitungs- und Radioredaktionen auf. Wir haben unseren Entwurf als Datei im Download-Center abgelegt - du darfst ihn gerne verwenden und weiterverarbeiten.

4. Vorbereitungen

Die Vorbereitungen zum Fest musst du natürlich nicht alleine stemmen. Finde Leute, die dich dabei unterstützen. Hier findest du Tipps zum Finden von Mitstreiter*innen.

Genehmigungen:

Bei einem Nachbarschaftsfest kann es schon mal laut und voll zugehen. Für Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen oder der Straße braucht es eine Genehmigung beim zuständigen Ordnungsamt. Mit einem Anruf beim zuständigen Ordnungsamt kannst du schnell herausfinden, was du alles dafür brauchst. Mehr zum Thema Genehmigungen findest du hier.

Tipp: Für die Genehmigung zahlt man in der Regel eine geringe Bearbeitungsgebühr. Wenn du auf den „Tag der Nachbarn” und auf die Gemeinnützigkeit der Aktion hinweist, bekommst du die Gebühr gegebenenfalls sogar erlassen.

Klappstühle:

Zwar steht auf der Einladung, dass jeder seinen eigenen (Klapp-) Stuhl mitbringen soll, aber vielleicht vergessen Leute ihren Stuhl oder stoßen spontan dazu. Daher ist es sinnvoll, wenn ihr im Vorfeld ein paar Klappstühle organisiert und aufstellt. Du und deine Mitstreiter*innen könnt euch überlegen, wie die Stühle am besten angeordnet werden - im Halbkreis oder in kleinen Grüppchen.

Tipp: Frag doch mal das Nachbarschaftshaus, den Sportverein, die Schule oder den Wohlfahrtsverein in eurer Nachbarschaft, ob sie euch für euer Fest ein paar (Klapp-) Stühle leihen können.

Unterhaltung:

Frag in deiner Nachbarschaft, wer Künstler*in, Sänger*in, Tänzer*in, Schauspieler*in oder Poetry Slamer*in ist. Oder frag, ob es jemanden gibt, der Lust hätte, etwas beim Fest zum Besten zu geben. Du kannst einen Aufruf auf deine Einladung schreiben und dich vorher mit potenziellen Kreativen und Darsteller*innen austauschen. Du kannst auch zusätzlich Tanzgruppen, Galerien, Kindergruppen oder Theater in deiner Nachbarschaft ansprechen, ob sie Lust haben, etwas darzubieten. Viele Programmpunkte braucht es nicht, denn am Tag der Nachbarn geht es vor allem darum, dass Nachbar*innen sich treffen, austauschen und eine gute Zeit haben.

Tipp: Erstelle vor dem Tag einen Ablauf für das Fest mit den einzelnen Programmpunkten, aber lass auch Raum für spontane Mitmacher*innen aus dem Publikum. Du oder einer deiner Mitstreiter*innen kann ein paar Begrüßungsworte sprechen und die einzelnen Programmpunkte kurz ankündigen.

5. Am Tag der Nachbarn – Bring your Klappstuhl!

Wieviele Nachbarn sich mit einem Klappstuhl auf den Weg zu deinem Fest machen, werdet ihr dann am Tag der Nachbarn sehen. Beim Fest solltest du mit deinen Mitstreiter*innen auf ein paar Sachen achten: Sitzt jemand mit seinem Stuhl zu nach am Straßenrand und wie sieht es mit spielenden Kindern an der Straße aus? Und ganz wichtig: Bedankt euch bei jedem einzelnen, der sich „getraut hat”, vor seiner Nachbarschaft einen Beitrag vorzustellen. Auch wenn die Vorstellung nicht so gut lief oder jemand besonders nervös war, spende Applaus und ermutigt jeden, der dabei war! Ein paar Blumen als kleine Aufmerksamkeit sind auch schön. Und nicht vergessen – hab Spaß dabei!

Tipp: Du kannst eine kleine Spendenbox aufstellen, um die Kosten, die du oder ihr gegebenenfalls für die Genehmigung bezahlt habt, wieder rein zu holen. Mach einfach kurz bei der Begrüßung darauf aufmerksam.

6. Teil deine Geschichte

Vergiss nicht, deine Aktion unter dem Hashtag #tagdernachbarn zu teilen. Wir freuen uns auf deine Klappstuhl-Bilder!

Nützliche Links:

Mehr über die Arbeit des Stadtteilnetzwerks Potsdam-West: www.stadtteilnetzwerk.de/


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