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Hilf deiner Nachbarschaft: Lokale Vereine


Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund des Coronavirus treffen uns alle: Eine abgesagte Reise, Quarantäne zu Hause, die Liebsten, die man nicht sehen kann oder Langeweile im Homeoffice. Einige von uns treffen die Einschränkungen aber besonders hart. Das sind vor allem Kleinunternehmer*innen, Künstler*innen, Freiberufler*innen, um nur einige zu nennen. Eine Nachbarschaft ohne lokale Geschäfte, Theater, soziales Engagement und Kunst wollen wir uns gar nicht vorstellen! Deswegen geben wir dir hier ein paar Ideen, wie du jetzt sofort Menschen in deiner Nachbarschaft unterstützen kannst (sogar ohne das Haus zu verlassen!).

Zahlreiche Vereine und soziale Institutionen mussten ihre Aktivitäten einstellen. Deswegen brechen viele unterstützende Angebote für Nachbarschaften zurzeit weg. So musste z.B. der Verein soziokulturelle Arbeit (VskA) und seine 80 Mitgliedsorganisationen ihre Nachbarschaftshäuser bis auf weiteres schließen. 

“Unsere Mitglieder und Mitarbeiter von den Häusern versuchen gerade ihr Bestes, um niedrigschwellig doch noch Hilfsangebote zu organisieren und für die Menschen, die zu Hause bleiben müssen oder Sorgen haben, ein offenes Ohr zu haben.” Barbara Rehbehn, Geschäftsführerin des VskA

Das kannst du tun:

  1. Unterstütze deine Nachbar*innen vor Ort, indem du einen Aushang in den Hausflur hängst und dort Hilfe anbietest, sei es einkaufen, zur Apotheke zu gehen, mit ihnen telefonieren oder Kindern von Nachbar*innen (virtuell) eine Geschichte vorlesen. So kommt deine Hilfe dort an, wo sie am meisten gebraucht wird. Vorlagen für verschiedene Aushänge findest du hier: Aushänge herunterladen

  2. Soziale Vereine und Institutionen: Viele sozialen Vereine und Ehrenamtsbörsen organisieren sich in Zeiten von Corona kurzfristig neu, um schnell Nachbarschaftshilfe anbieten zu können (ein paar aufmunternde Beispiele findest du in diesem Artikel). Informiere dich, welche Vereine es in deiner Nachbarschaft gibt (z.B. auf der Webseite der Landesfreiwilligenagentur in deinem Bundesland oder auf der Webseite deiner Stadt oder Gemeinde) und frage dort an, welche Hilfeleistungen gerade möglich sind und benötigt werden. 

Ein Beispiel: Viele Tafeln in Deutschland haben ihren Betrieb bereits eingestellt. Andere Tafeln organisieren sich gerade neu, um die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden und Hilfeempfänger*innen zu gewährleisten. Rund 90% der 60.000 Ehrenamtlichen gehören aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe. Es gibt aber in Deutschland 1,65 Millionen bedürftige Tafel-Nutzer*innen. Auf der Webseite der Tafel kannst du entweder einen finanziellen Beitrag zur Unterstützung hinterlassen oder dich ehrenamtlich melden, falls deine lokale Tafel geöffnet hat und du nicht zur Risikogruppe zählst. 

Weitere Tipps, wie du dich zu Zeiten von Corona online und offline engagieren kannst, findest du in einem Blog-Beitrag bei der Engagement-Plattform Vostel.