Nachbarschaftshilfe. Fotocredit_Klaus D. Wolf

Nachbarschaftshilfe


Unterstützung in guten wie in schlechten Zeiten

Ob beim Kitastreik, einer Grippewelle oder einem längeren Urlaub – es gibt immer wieder Zeiten, in denen wir auf die Unterstützung anderer Menschen angewiesen sind. Gerade angesichts der Ausbreitung des Coronavirus kann deine Hilfe im Kleinen einen ganz großen Unterschied machen! Wir alle können unseren Beitrag leisten, indem wir füreinander da sind und uns gegenseitig helfen. Und wo sollten wir damit am besten anfangen, wenn nicht einfach direkt nebenan bei unseren Nachbar*innen? Deshalb haben wir die wichtigsten drei Tipps zusammengestellt, wie du deine Mitmenschen in deiner Nachbarschaft unterstützen kannst.

Drei Tipps für bessere Nachbarschaft in Zeiten von Corona

Informiere dich

Besonders wichtig ist im Zusammenhang mit Corona natürlich das Wissen darüber, für wen das Virus besonders gefährlich ist, damit du dich und auch deine Mitmenschen besser schützen kannst. Zur Risikogruppe zählen laut Robert Koch Institut Menschen ab 50 bis 60 Jahren sowie Menschen mit Vorerkrankungen wie beispielsweise Herzkreislauferkrankungen, Diabetes oder Erkrankungen des Atmungssystem. 

Bei den rasanten Entwicklungen und den vielen Informationen, die rund um das Thema Corona täglich aufkommen, ist es außerdem empfehlenswert, dass du dich auf dem Laufenden hältst. Dabei solltest du darauf achten, dass du auf sichere Quellen zurückgreifst, damit sich Gerüchte und Falschmeldungen nicht weiterverbreiten. Dafür empfehlen wir dir z.B. die Webseiten vom Robert Koch Institut und vom Bundesministerium für Gesundheit

 

Vernetze dich und biete Hilfe an

Wie gut kennst du die Frau aus der Wohnung nebenan oder die WG aus dem dritten Stock? Gibt es in deinem Haus ältere Menschen, die Hilfe beim Einkaufen oder auch etwas Gesellschaft brauchen? Wohnt im Nachbarhaus vielleicht eine junge Familie, die sich über Unterstützung bei der Betreuung ihrer Kinder freut? 

Am besten kannst du deine Nachbar*innen kennenlernen und sie unterstützen, indem du ihnen direkt deine Hilfe anbietest. Dafür kannst du einfach einen Aushang in eurem Hausflur machen, auf dem du deinen Namen, deinen Kontakt und deine Hilfsangebote vermerkst. Natürlich kannst du diese Zettel auch direkt an die Türen deiner Nachbar*innen hängen, in ihre Briefkästen werfen oder sie einfach direkt ansprechen, wenn du sie triffst. 

Schon das Wissen darüber, dass deine Nachbar*innen gerne einfach bei dir klingeln können, macht einen großen Unterschied! Damit du dich schnell vernetzen und Hilfe für deine Nachbar*innen anbieten kannst, haben wir Vorlagen Aushänge zur Nachbarschaftshilfe dich erstellt.

Aushänge herunterladen

 

 

 

Unter dem Hashtag #nachbarschaftschallenge haben bereits viele Menschen solche Aufrufe (in Hausfluren und Türen geteilt) und Hilfe angeboten.

 

Vorlage Briefkastenaushang

Vorlage für einen Hinweis zum Angebot der Nachbarschaftshilfe am eigenen Briefkasten.

Aushang hier herunterladen

 

Mache jeden Tag zum Tag der Nachbarn

 

Mit unserem jährlichen Aktionstag wollen wir Nachbar*innen in ganz Deutschland zu mehr Zusammenhalt und Solidarität aufrufen – nicht nur einmal im Jahr, sondern jeden Tag! Denn eine lebendige Nachbarschaft und aktive Hausgemeinschaften bereichern dein alltägliches Leben, ganz besonders in Zeiten der Unsicherheit. Herausforderungen wie das Coronavirus können dazu führen, dass wir unsere Nachbar*innen besser kennenlernen, näher zusammenrücken und in Zukunft noch stärker zusammenhalten. Wir alle können diese Chance nutzen, um mehr Vertrauen in unserer Nachbarschaft aufzubauen und füreinander da zu sein! Am einfachsten geht das natürlich, indem wir uns persönlich kennenlernen, beispielsweise bei einem gemeinsamen Fest. Zurzeit haben wir die Funktion, ein Fest zum Tag der Nachbarn am 29. Mai 2020 anzumelden, ausgeschaltet. Wenn sich die Lage ändert, schalten wir diese Funktion hier wieder frei. Bis dahin sammeln wir hier für euch praktische Tipps zur Unterstützung in der Nachbarschaft.

Du hast schon ein Fest angemeldet und fragst dich, wie du wegen des Coronavirus damit umgehen sollst? Wende dich gerne an uns in einer Mail an kontakt@nebenan-stiftung.de.