Häufig gestellte Fragen

Hier findet Ihr Antworten auf die häufigsten Fragen. Falls Eure Frage nicht beantwortet wird, nehmt am Besten Kontakt zu uns auf.

Wie kann ich mitmachen? Was muss ich beachten?

Über den Tag der Nachbarn

Wer steckt hinter der Organisation des Tags der Nachbarn?

Der Tag der Nachbarn ist eine Initiative der nebenan.de Stiftung. Sie koordiniert die Veranstalter, steht mit Rat und Tat zur Seite und stellt Kommunikationsmaterial zur Verfügung. Mehr zur nebenan.de Stiftung unter www.nebenan-stiftung.de.

Gemeinsam mit einem breiten Bündnis von lokalen und überregionalen Kooperations- und Netzwerkpartnern wollen wir Nachbarn dazu inspirieren, den Tag der Nachbarn auch in ihrem Viertel zu feiern und sich auch über den Tag hinaus für lebendige Nachbarschaft einzusetzen. Mehr zu unseren Partnern, findest du hier.


Warum organisiert ihr den Tag der Nachbarn?

Die Vision der nebenan.de Stiftung ist eine Gesellschaft, in der sich jeder Mensch in seinem lokalen Umfeld zu Hause fühlt und seine Potenziale aktiv in die lokale Gemeinschaft einbringen kann. Deshalb pilotieren, implementieren und skalieren wir innovative Projekte zur Förderung und Stärkung nachbarschaftlich-gesellschaftlichen Engagements. Am Tag der Nachbarn kommen tausende Menschen unterschiedlichen Alters, Herkunft und Konfession zusammen, tauschen sich aus und lernen sich besser kennen. Dabei entstehen vielleicht sogar Ideen, was sie in ihrem Viertel gemeinsam unternehmen oder anpacken wollen. Der Aktionstag wirkt daher wie ein Katalysator für ein gutes Miteinander im Viertel. Eine Britische Studie* belegt die positiven sozialen Effekte der Mobilisierung der Nachbarn an einem zentralen Datum im Jahr:

82%

der Teilnehmer fühlen sich stärker mit ihren Nachbarn verbunden

88%

lernen an dem Tag neue Menschen kennen

82%

bleiben mit ihren neuen Bekannten in Kontakt

81%

glauben, dass das Event eine positive Wirkung auf ihre Gemeinschaft hat

74%

geben an jetzt einen stärkeren Gemeinschaftssinn zu fühlen


Wer kann beim Tag der Nachbarn teilnehmen?

Ein Fest organisieren kann wirklich jeder: ob Nachbar, gemeinnütziger Träger, Sportverein, Nachbarschaftshaus, Kirchengemeinde, Kommune oder Stadt. Auch lokale Unternehmen können ihre Türen für Anwohner öffnen und ein Fest ausrichten.


Warum findet der Tag der Nachbarn an einem Freitag statt?

Der Tag der Nachbarn knüpft an den offiziellen “Europäischen Tag der Nachbarschaft” an, der seit dem Jahr 2000 jedes Jahr am letzten Freitag im Mai stattfindet. Inzwischen wird der Tag in 36 Ländern mit über 30 Millionen Nachbarn gefeiert, die sich mit ihren eigenen Festen beteiligen. Damit wir am 25. Mai 2018 gleichzeitig mit Menschen in ganz Europa feiern können, findet auch der Tag der Nachbarn in Deutschland am letzten Freitag im Mai statt. In vielen Bundesländern ist dieser Tag ein Pfingstferientag. Auch wenn du keinen freien Tag hast, kannst du dich abends mit deinen Nachbarn zu einem kleinen Fest treffen. Mehr Infos, woher der Tag der Nachbarn kommt, findest du hier.


Kann ich mein Fest auch an einem anderen Tag durchführen?

Der Tag der Nachbarn wird deshalb so besonders, weil wir alle in ganz Deutschland und Europa am gleichen Tag ein Zeichen für sozialen Zusammenhalt und gutes Miteinander in der Nachbarschaft setzen. Je mehr Menschen sich dieser Botschaft zur gleichen Zeit anschließen, desto lauter wird sie. Deswegen streben wir an, dass alle tausend Feste und mehr am gleichen Tag stattfinden. Traditionell wird in ganz Europa der „Tag der Nachbarn” immer am letzten Freitag im Mai gefeiert. Dir ist es am Wochenende lieber? Kein Problem. Du kannst dein Fest auch dann unter die Aktion “Tag der Nachbarn” stellen und den Hashtag #tagdernachbarn in den sozialen Medien nutzen. Die Mitmach-Box schicken wir dir natürlich trotzdem gerne zu.

Es gibt viele verschiedene Art und Weisen, wie du ein Fest organisieren kannst. Wenn du abends keine Zeit hast, kannst du ein Nachbarschaftsfrühstück organisieren. Ein Mondschein-Fest ist ein passendes Format, wenn du erst abends Zeit für deine Nachbarn hast. Mehr Formatideen findest du hier.


Am 25. Mai ist Ramadan. Sind Menschen muslimischen Glaubens ausgeschlossen?

Nein, im Gegenteil! Die Feste sollen so vielfältig sein wie die Nachbarschaft selbst. Alle sind eingeladen – unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialer Schicht. Für Nachbarn, die tagsüber zu Ramadan fasten, haben wir eine tolle Idee: Feiert doch gemeinsam ein s.g. “Mondschein-Fest” nach Einbruch der Dunkelheit. Hier geht’s zur Anleitung.


Wie bleibe ich auf dem neusten Stand zum Tag der Nachbarn?

Du willst wissen, was alles passiert vor und am Tag der Nachbarn? Dann melde dich für unseren Newsletter an. Wir schicken dir alle Infos und ausgewählte Tipps und Tricks per Mail zu.


Kann die nebenan.de Stiftung mein Fest fördern?

Einzelne Feste können nicht von der nebenan.de Stiftung finanziell gefördert werden. Die nebenan.de Stiftung richtet jedoch einmal im Jahr den Deutschen Nachbarschaftspreis aus, mit dem vorbildliche Projekte zu nachbarschaftlichem Engagement ausgezeichnet werden. Mit diesem Förderpreis können zwar keine Feste direkt unterstützt werden, aber die Projekte, die nach dem Fest von Anwohnern umgesetzt werden. Die Bewerbungsphase für den Deutschen Nachbarschaftspreis startet Anfang Mai. Wenn du die Ausschreibung nicht verpassen willst, melde dich für den Newsletter an.


Was hat der Tag der Nachbarn mit der Nachbarschaftsplattform nebenan.de zu tun?

Der Tag der Nachbarn ist eine Initiative der nebenan.de Stiftung. Die Stiftung wurde 2017 als Tochter des Berliner Sozialunternehmens Good Hood GmbH ins Leben gerufen, das die Nachbarschaftsplattform nebenan.de betreibt – Deutschlands größtes soziales Netzwerk für Nachbarn. Die Nutzer, die auf nebenan.de registriert sind, werden von der Stiftung – ebenso wie alle Nachbarn in Deutschland – aufgerufen, am Tag der Nachbarn teilzunehmen.


Wieso gibt es sowohl den “Tag der Nachbarn” als auch das “Fest der Nachbarn”?

Der Tag der Nachbarn ist eine Initiative der nebenan.de Stiftung und ihrer Kooperations- und Netzwerkpartner anlässlich des “Europäischen Tag der Nachbarschaft”. Verschiedene Institutionen haben den Aktionstag bisher unter dem Namen “Fest der Nachbarn” in Deutschland veranstaltet und führen das auch in diesem Jahr fort, so zum Beispiel die Stadt Hannover und der Verband für sozial-kulturelle Arbeit (kurz VskA). Ob “Tag” oder “Fest” der Nachbarn, beide Aktionen sind Teil derselben Bewegung und verfolgen ein gemeinsames Ziel: möglichst viele Nachbarn zum gemeinsamen Feiern zu bewegen.


Wie finanziert die nebenan.de Stiftung den Tag der Nachbarn?

Um den “Tag der Nachbarn” ins Leben zu rufen, hat die nebenan.de Stiftung ein starkes Netzwerk von Kooperationspartnern aufgebaut. Unsere Partner helfen, den Aktionstag zu finanzieren, da ihnen gute Nachbarschaft ein echtes Anliegen ist. Zu unserem Netzwerk gehören das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die Deutsche Fernsehlotterie, die Diakonie Deutschland und EDEKA.

Du kannst den Tag der Nachbarn mit einer Spende unterstützen: www.tagdernachbarn.de/spenden


Wie kann ich mitmachen? Was muss ich beachten?

Wie kann ich mitmachen?

Du kannst dich auf viele unterschiedliche Wege beim Tag der Nachbarn beteiligen: Starte ein Fest: Werde selbst Gastgeber und lade deine Nachbarn ein. Hier kannst du deine Veranstaltung eintragen und dir das Mitmach-Paket mit Flyern und Spielanleitungen sichern. Lade Freunde, Bekannte und Nachbarn ein: Je größer der Tag der Nachbarn wird, desto besser. Daher lade deine Freunde, Bekannten und Nachbarn ein, ein eigenes Fest zu feiern oder eines zu besuchen. Unterstütze den Gastgeber: Wenn in deiner Nachbarschaft schon ein Fest stattfindet, kannst du den Gastgeber unterstützen, indem du z.B. etwas zu Essen und eine Bank mitbringst oder indem du Dekoration bastelst oder beim Auf- und Abbau hilfst. Hier sind ein paar Ideen dazu. Spende: Die nebenan.de Stiftung versendet kostenlos an alle Gastgeber ein Mitmach-Paket mit Flyern, Deko und Anregungen. Damit wir das tun können, brauchen wir kleine und große Spenden. Hier kannst du jetzt spenden.


Wie melde ich ein Fest an?

Über dieses Online-Formular kannst du dein Fest anmelden und dir eines unserer Mitmach-Pakete sichern. Trage den Namen deines Festes, Ort und Uhrzeit ein und beschreibe kurz, was du machen willst, wo du noch Hilfe brauchst und wie dich deine Nachbarn erreichen können (z.B. E-Mail Adresse, Telefonnummer oder nebenan.de). Name, Ort und Uhrzeit deines Festes werden auf der Webseite veröffentlicht, damit andere Nachbarn dein Fest finden und besuchen können. Gib deine E-Mail Adresse ein, damit du auch weiterhin die Informationen für dein Fest bearbeiten kannst (deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht oder weitergegeben!). Falls du dein Fest löschen möchtest, musst du uns dies in einer E-Mail (kontakt@nebenan-stiftung.de) mitteilen, wir entfernen deine Angaben dann von der Webseite. Für das Eintragen der Adresse des Festortes verwenden wir die Google-Adresssuche. Die Adresse, die du als Festort eingibst, wird auf der Karte markiert. Du kannst den Namen des Festortes später ändern (z.B. in Park, Liegewiese, Café, o.Ä.) ohne dass der Marker verschoben wird. Durch die Markierung auf der Karte ist die Adresse für die Nachbarn immer noch sichtbar. Wenn du ein kostenloses Mitmach-Paket zum Einladen deiner Nachbarn von uns erhalten willst, teile uns eine gültige Lieferadresse mit. Nachdem du auf “Fest eintragen” geklickt hast, erscheint deine individualisierte Einladung zum Fest, die du online teilen oder ausdrucken und verteilen kannst. Du hast Probleme mit dem Onlineformular? Dann melde dich bei uns unter kontakt@nebenan-stiftung.de.


Wie finde ich ein Fest in meiner Nachbarschaft?

Auf unserer Startseite siehst du eine Karte, auf der alle bereits registrierten Feste dargestellt werden. Füge in das Suchfeld (d)eine Adresse ein und erkunde, ob es schon ein Fest in der Nähe gibt. Falls nicht, wie wäre es, wenn du selbst ein Fest startest? Wir zeigen dir wie.


Ich will nicht, dass mein Fest auf der Karte erscheint. Was kann ich tun?

Wir möchten, dass jeder Nachbar die Möglichkeit hat, an einem Fest am Tag der Nachbarn teilzunehmen. Deswegen machen wir es Interessierten mit der Übersichtskarte aller Feste auf unserer Webseite leicht, ein Fest in ihrer Nähe zu finden. Je mehr Menschen am Tag der Nachbarn teilnehmen, desto lauter und stärker ist unsere Botschaft für sozialen Zusammenhalt im Viertel. Natürlich darfst du am Tag der Nachbarn auch ein Fest organisieren, wenn du es nicht offiziell auf unserer Webseite anmeldest, z.B. wenn du nur in ganz kleiner Runde mit persönlich eingeladenen Nachbarn feiern willst. Jedoch können wir dir dann kein Mitmach-Paket zuschicken. Wir freuen uns aber, wenn wir und alle anderen von eurem Fest erfahren, indem ihr z.B. einen Beitrag über soziale Medien unter dem Hashtag #tagdernachbarn verfasst.


Was sind die Teilnahmebedingungen beim Tag der Nachbarn?

Am Tag der Nachbarn kann jeder teilnehmen: Privatpersonen, Institutionen, Vereine, Unternehmen, Kitas und Schulen. Wenn ihr euer Fest am Tag der Nachbarn im Onlineformular anmeldet, stimmt ihr zu, dass die Daten zu eurem Fest auf der Übersichtskarte auf der Webseite dargestellt werden. So können eure Nachbarn sehen, dass ihr ein Fest veranstaltet und dazustoßen. Feste, die nicht einem friedlichen, toleranten und solidarischen Charakter entsprechen, werden von der nebenan.de Stiftung und unseren Partnern nicht gebilligt und ggf. von der Übersichtskarte entfernt.


Was ist in dem Mitmach-Paket und wann kommt es an?

Im Mitmach-Paket findest du alles, um deine Nachbarn einzuladen und ein Fest zu organisieren: Flyer und Poster, eine Broschüre mit verschiedenen Tipps und Tricks, Luftballons sowie die exklusive Tag der Nachbarn-Tischdecke. Die Pakete werden rechtzeitig vor dem Tag der Nachbarn verschickt. Sobald die Pakete verschickt wurden, bekommst du eine Benachrichtigung per E-Mail von uns.


Was ist die Tag der Nachbarn-Tischdecke?

Die Tischdecke zum Tag der Nachbarn ist ein echter Eisbrecher für jedes Fest: Auf der Tischdecke stehen verschiedene Fragen, durch die ihr ganz einfach ins Gespräch kommt . So könnt ihr auch Ideen entwickeln, was ihr nach dem Fest in eurem Viertel gemeinsam unternehmen oder anpacken wollt. Legt die Decke einfach beim Fest auf einen Tisch oder auf den Boden, sodass die Gäste auf sie schreiben können. Schickt uns ein Foto von eurer Tischdecke per E-Mail oder teilt Bilder über soziale Medien unter dem Hashtag #tagdernachbarn. Die Tischdecke wird in dem Mitmach-Paket an alle Gastgeber verschickt und kann nicht separat bestellt werden.


Wie fange ich am besten mit der Organisation eines Fests an?

Es brauchst vielleicht ein bisschen Mut, den ersten Schritt zu tun und ein Fest zu starten. Aber bestimmt freuen sich deine Nachbarn sehr, wenn du die Initiative ergreifst. Wir unterstützen dich gerne bei deinem Fest und schicken dir ein Mitmach-Paket. Darin findest du alles, was du brauchst, um deine Nachbarn einzuladen und dein Fest zu planen. In diesem Artikel erklären wir dir, wie du Schritt für Schritt vorgehst.


Wie lade ich meine Nachbarn ein?

Bei jedem deiner Nachbarn an der Tür zu klingeln, erfordert viel Mut, besonders, wenn du deine Nachbarn noch nicht gut kennst. Fang doch klein an: Häng ein Poster im Hausflur auf, wirf Einladungen in die Briefkästen oder klingel bei einem freundlichen Nachbarn, den du schon kennst - zu zweit geht alles einfacher! In diesem Artikel findest du alle unsere Tipps!


Wie finde ich Mitstreiter für mein Fest?

Egal wie groß dein Fest wird – es gibt einiges zu organisieren und besorgen. Das musst du nicht alles alleine stemmen! In deiner Nachbarschaft gibt es bestimmt Leute, die gerne mit anpacken. Deswegen ist es wichtig, dass du eine Kontaktmöglichkeit auf deinen Einladungen und Flyern hinterlässt. Schon zu Zweit könnt ihr doppelt so viele Nachbarn einladen und doppelt so viel Spaß beim Organisieren haben! In diesem Artikel erklären wir es ganz genau.


Wo kann ich mein Fest veranstalten?

Für dein Fest brauchst du natürlich einen Ort, um dich mit deinen Nachbarn zu treffen. Ob privates Grillfest oder öffentliches Picknick – hier sind fünf praktische Tipps, wo du dein Fest feiern kannst.


Welche Unterstützung bekomme ich von der nebenan.de Stiftung für mein Fest?

Wenn du dein Fest auf der Webseite anmeldest, schicken wir dir ein Mitmach-Paket mit allem, um deine Nachbarn einzuladen und dein Fest zu planen. Auf der Webseite haben wir viele verschiedene Tipps und Tricks für dich gesammelt. Angefangen von Nachbarn einladen, über rechtliche Hinweise bis zum Einladen von lokalen Journalisten. Lass dich von unserer Ideensammlung inspirieren. Du hast noch Fragen oder du willst etwas ganz besonders Großes planen? Dann schreib uns einfach unter kontakt@nebenan-stiftung.de.


Kann ich ein Fest besuchen, das nicht in meiner eigenen Nachbarschaft liegt?

Ja. Ziel des Tags der Nachbarn ist, dass Menschen, die sich vielleicht noch nicht kennen, zusammenkommen, sich austauschen und kennenlernen. Wenn es in deiner eigenen Nachbarschaft kein Fest gibt (hier kannst du ein Fest starten) oder du zu einem anderen Fest gehen möchtest, z.B. nach Feierabend in der Nähe deiner Arbeit, dann ist das gar kein Problem – im Gegenteil!


Kann ich ein bestehendes Event oder Festival zu einem Fest am Tag der Nachbarn machen?

Das ist möglich, solange du mit der Veranstaltung ebenfalls das Ziel verfolgst, Anwohner im Viertel zusammenzubringen und damit ein Zeichen für gute Nachbarschaft zu setzen. Das kann z.B. ein Tag der offenen Tür sein, an dem du Anwohnern zeigst, was dein Verein oder Unternehmen der Nachbarschaft zu bieten hat. Je näher so eine Veranstaltung am offiziellen Datum liegt, desto besser passt es natürlich. Sollte es für dich gar nicht möglich sein, dein Fest am Tag der Nachbarn zu organisieren, kannst du es dennoch unter die Aktion “Tag der Nachbarn” stellen und den Hashtag #tagdernachbarn in den sozialen Medien nutzen. Allerdings lassen sich auf unserer Webseite Feste nur am offiziellen Tag der Nachbarn - Termin eintragen. Gleichzeitig können auch nur diese Feste unsere Mitmach-Pakete bekommen.


Wie finanziere ich die anfallenden Kosten für mein Fest?

Wichtig: Ein schönes Fest muss nicht teuer sein! Die Kosten können je nach Art und Weise der Organisation sehr unterschiedlich ausfallen. Kosten können für Essen, Getränke aber auch für Genehmigungen anfallen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du die Kosten decken kannst:

  1. Spanne deine Nachbarn mit ein, indem du beim Fest eine Spendenbox aufstellst oder z.B. Waffeln oder Kuchen verkaufst.
  2. Jeder bringt etwas mit: Wenn alle eine Kleinigkeit zum Fest beitragen, kommt schnell alles zusammen, was ihr für ein gelungenes Fest braucht und die Kosten bleiben auf einem Minimum.
  3. Suche dir lokale Vereine und Unternehmen, die dein Fest finanziell oder durch Sachspenden unterstützen, z.B. durch eine Tombola.
  4. Viele Kommunen und Bezirke können Fördergelder für Engagement und Aktivitäten in Nachbarschaften vergeben, häufig ganz unkompliziert. Sprich einfach mal in deiner Verwaltung die Verantwortlichen für ehrenamtliches Engagement an, ob du eine Unterstützung für diesen guten Zweck erhalten kannst. Weitere Ideen, wie deine Verwaltung dein Fest unterstützen kann, findest du hier.

Ein Tipp für Getränke bei deinem Fest: Bei Getränkemärkten kannst du Getränke auch auf Kommission kaufen. Was ihr nicht getrunken habt, geht wieder zurück zum Getränkemarkt und muss nicht bezahlt werden.


Kann ich mit Vereinen und Organisationen in meiner Nachbarschaft zusammen ein Fest organisieren?

Ja, das ist sogar erwünscht! Vereine und Organisationen sind Teil der Nachbarschaften, in denen sie wirken und haben Interesse an einem guten Miteinander im Viertel. Es kann sogar sehr hilfreich für private Gastgeber sein, Vereine, Institutionen oder Nachbarschaftshäuser in die Organisation eines Festes mit einzubinden. Zum Beispiel, um einen größeren Raum, Sitzmöglichkeiten oder eine Veranstaltungshaftpflicht zu bekommen.


Was muss ich beachten, wenn ich Bilder oder Videos über mein Fest in den sozialen Medien teile?

Wenn du Bilder oder Videos von deinem Fest mit Nachbarn auf Facebook, Instagram, Twitter oder Youtube teilen möchtest, benutze den Hashtag #tagdernachbarn, um dich dem Aktionstag zuzuordnen. Ein paar Wochen vor und nach dem Tag der Nachbarn findest du auf unserer Webseite eine Pinnwand mit Beiträgen aus den sozialen Medien. Hier sind dann viele verschiedene Beiträge von anderen Nachbarn und ihren Festen zu sehen. Du kannst auch noch nach deinem Fest deine schönsten Bilder und Geschichten mit uns teilen. Wichtig: Die Personen, die auf deinen Bildern und Videos zu sehen sind, müssen einer Veröffentlichung zustimmen! Frage bitte deine Gäste, ob sie einverstanden sind. Hier findest du einige Hinweise zum Thema Bildrechte.


Wie kann ich mich über den Tag der Nachbarn hinaus in meiner Nachbarschaft engagieren?

Der Tag der Nachbarn kann der Anstoß für ein lebendigeres Miteinander unter Anwohnern sein. Ihr wollt auch über den Tag hinaus in Kontakt bleiben oder sogar ein gemeinsames Projekt im Viertel anpacken? Am einfachsten ist es, einen Stammtisch ins Leben zu rufen, wo ihr euch regelmäßig trefft. Wenn ihr dauerhaft zusammen an Projekten arbeiten wollt, lohnt es sich, eine Nachbarschaftsinitiative zu gründen. Ideen, was ihr gemeinsam umsetzen könnt, findet ihr hier.


Rechtliche Fragen

Kann ich ein Fest auf dem Gehweg oder im Park ohne Genehmigung veranstalten?

Ja, das ist möglich. Öffentlicher Raum steht offiziell jeder Nutzung offen, die dem Gemeinwohl dient. Auf Gehwegen, in Fußgängerzonen oder anderen verkehrsberuhigten Bereichen zählt nicht nur Verkehr, sondern auch Kommunikation zur Nutzung in diesem Gemeinsinn. Solange das Fest nicht zu groß wird, kann man sich also auch auf dem Gehweg treffen. Ein Picknick im Park, eine kleine Gartenparty oder ein Vereinsfest auf einem Vereinsgelände gelten als private Veranstaltungen, sofern die Gäste direkt eingeladen sind oder anderweitig persönlich miteinander verbunden sind. Solche „privaten Veranstaltungen im Freien” sind ohne behördliche Erlaubnis möglich, solange dadurch niemand gestört wird. Für größere Veranstaltungen braucht es eine Veranstaltungserlaubnis, die vom zuständigen Ordnungsamt ausgestellt wird. Mehr zum Thema rechtliche Fragen zu Veranstaltungen und eine Vorlage für den Antrag auf eine Veranstaltungserlaubnis findest du im Download-Bereich.


Brauche ich für mein Fest eine Versicherung?

Für kleine, nachbarschaftliche Feste brauchst du als Gastgeber keinen speziellen Versicherungsschutz für Veranstaltungen, da die private Haftpflichtversicherung im Schadensfall greift. Wenn du jedoch ein größeres Fest planst, wie z.B. ein Straßenfest, solltest du eine Veranstaltungshaftpflichtversicherung abschließen, um dich gegen die Risiken abzusichern. Die Versicherungssumme hängt dabei immer von der Größe und Art der Veranstaltung ab. Vereine, Initiativen und Gewerbe haben in der Regel eine Veranstaltungshaftpflicht. Falls du bei der Organisation deines Festes mit Vereinen oder Gewerbe zusammenarbeitest, kannst du deren Veranstaltungshaftpflicht nutzen. Die nebenan.de Stiftung übernimmt für die Feste, die im Rahmen des Tags der Nachbarn stattfinden, keine Haftung oder Versicherungsschutz.


Brauche ich eine Genehmigung, wenn ich öffentlich Musik spielen möchte?

Bei privaten Veranstaltungen, bei denen die Gäste direkt eingeladen sind und Fremde keinen Zutritt haben, muss keine Anmeldung der Musik bei der GEMA erfolgen. Du solltest aber nachweisen können, dass es sich um eine private Veranstaltung handelt. Die GEMA ist die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, die musikalische Werke derjenigen Urheber schützt, die bei der GEMA eingetragen sind. Bei öffentlichen Veranstaltungen, auf denen von der GEMA geschützte Musiktitel abgespielt werden, muss die Veranstaltung bei der GEMA angemeldet und ein kleiner Betrag entrichtet werden. Alle nötigen Infos sowie Formulare zur Anmeldung gibt es auf www.gema.de.

Wenn’s laut wird: Von 22 Uhr bis 6 Uhr gilt in Deutschland die offizielle Nachtruhe und auch an Sonntagen oder gesetzlichen Feiertagen darf diese Ruhe nicht gestört werden. Das Ordnungsamt kann diese Sperrzeiten allerdings aus besonderem Anlass oder bei einem besonderen öffentlichen Interesse ganz oder teilweise aufheben. Eine solche Ausnahmezulassung (oft auch „Beschallungserlaubnis” genannt) muss eingeholt werden, wenn unbeteiligte Personen durch störende Geräusche erheblich belästigt werden könnten oder es während der Ruhezeiten zu Lärm kommen sollte. Ein Antrag auf Ausnahmezulassung von den Lärmschutzvorschriften (z. B. die Zulassung von Tongeräten) muss rechtzeitig beim Ordnungsamt eingereicht werden. Eine Vorlage für eine Beschallungserlaubnis findest du im Download-Bereich.


Muss ich die abgebildeten Personen um Erlaubnis fragen, wenn ich Fotos und Videos vom Tag der Nachbarn in sozialen Medien hochlade?

Ja. Natürlich darfst du von deinem Fest und deinen Gästen so viele Fotos machen, wie du willst. Wenn du die Fotos oder Videos aber auf einem Blog, in einer Zeitung oder in den sozialen Medien veröffentlicht willst, solltest du dies vorab mit deinen Gästen abklären. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: 1. Du kannst ein Poster aufhängen mit einem Hinweis auf Bild- und Tonaufnahmen. Eine Vorlage dafür findest du im Download-Bereich. 2. Du fragst vorher deine Nachbarn, wer nicht auf einem Bild oder Video sein möchte und gibst ihnen einen bunten Sticker, den sie sich anheften können. Dadurch kannst du leichter sicherstellen, dass kein Bildmaterial mit ihnen veröffentlicht wird. 3. Du kannst ein paar Formulare ausdrucken und herumgeben, die von allen Gästen ausgefüllt werden müssen. Eine Vorlage dafür findest du hier.


Wie verhalte ich mich, wenn es bei der Organisation und Durchführung des Festes zu Konflikten mit Behörden, der Hausverwaltung oder Anwohnern kommt?

Am besten ist es natürlich, Konflikte im Vorfeld zu vermeiden. Informiere alle Beteiligten über dein Fest – Hausverwaltung, Anwohner und ggf. Behörden, wenn du ein größeres Fest planst. Rechtzeitiges Ankündigen, das Einholen von Genehmigungen und ein offenes und höfliches Auftreten sind wichtige Voraussetzungen, um Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen. Hilfreich ist auch, gezielt Akteure in die Organisation der Feste einzubeziehen, denn wer involviert ist, wird sich eher nicht beschweren (oder feiert sogar mit!).

Sollten Behörden oder die Hausverwaltung trotzdem Probleme mit Art und Umfang deines Festes haben, ist es wichtig, dass du auf die Bedenken eingehst. So findet sich sicherlich ein Kompromiss, der für alle gleichermaßen funktioniert. Falls sich gar kein Kompromiss findet lässt, kannst du einen anderen Ort für dein Fest suchen - hier geben wir dir dafür Tipps. Die nebenan.de Stiftung kann in Einzelfällen keinen Rechtsbeistand leisten.


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